Zu wenig Zeit für einen Hund oder eine Katze? Wie wäre es denn mit einem Kleintier?

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by Haustiere Pflege Tipps 22 Views 0


Manchmal klappt es nicht mit den Katzen oder Hunden. Du hast zu wenig Zeit für ein Tier, Stress mit dem Vermieter oder du bist vielleicht ein Vegetarier und willst aus Gewissensgrunden keine fleischfressende Tiere halten. Es gibt für dich trotzdem Alternativen, einen Freund fürs Leben zu finden. Die Antwort ist – Nagetiere! Obwohl man sie oft mit Kindern in Verbindung bringt, sind sie eigentlich viel bessere Kumpanen für Erwachsene. Hauptsächlich, weil sie nachtaktiv sind und man mit ihnen vorsichtig umgehen muss. Hier präsentieren wir die fünf populärsten Nagetierarten, mit denen du dich anfreunden kannst.

Achtung! Sehr viele Nager sind Rudeltiere und sollten mindestens zur zweit leben. Der Mensch ist kein Partnerersatz für sie, sondern ein Extra. Bei Paaren von unterschiedlichem Geschlecht ist die Kastrierung des Männchens ratsam. Viel Spaß in der WG mit einem fröhlichen Nager-Duett!

Chinchilla

Chinchillas können über 20 Jahre alt werden und sind damit der absolute Spitzreiter unter den Heimnagern. Sie sind extrem sauber, lustig und freundlich. Chinchillas sind gesellig und wenn sie sich schon in einer Zoohandlung mit einem anderen Chinchilla gut vertragen, sollen sie unbedingt zur zweit zu dir nach Hause. Ihre Käfige aus Naturholz hergestellt werden und viele Etagen besitzen, damit die Tiere frei hüpfen können. Um ihr Fell zu pflegen, soll man es den Chins erlauben, regelmäßig in speziellem Sand zu baden. Ihre tägliche Diät soll aus mindestens 30 verschiedenen Pflanzenarten bestehen, die du im Fachgeschäft findest.

Goldhamster

Der Goldhamster ist einer der Nager, die sich zur Einzelhaltung eignen. Da sie dämmerungs- und nachtaktiv sind, sind sie perfekte Begleiter für diejenigen, die erst spät nach Hause kommen. Manchmal sind Hamster nicht leicht zu zähmen, und es kann mehrere Monate dauern, bis sie auf deine Hand kommen. Um glücklich zu sein, braucht ein Hamster ein Terrarium oder einen geräumigen Gitterkäfig, der vor Durchzug und direktem Sonnenlicht geschützt ist. Auf dem Boden sollte genug Einstreu liegen, zusammen mit Heu, Hamsterwatte und Papierstückchen als Nistmaterial. Hamster spielen gerne mit einem Laufrad und anderem Spielzeug. Auch ein Sandbad finden sie toll und wälzen sich gerne in ihrer Tonschale.



Degu

Diese kleinen Chilenen sollen keineswegs alleine sein. Am besten ist es, wenn sie mit einem gleichgeschlechtlichen Gefährten oder in einer Gruppe von vier bis fünf leben. In der Natur bauen Degus komplizierte Tunnelsysteme und sind sehr beweglich. Deswegen sollen ihre Käfige geräumig sein, außerdem ausgestattet mit Ästen zum Klettern, sowie Ton- oder Bambusröhren, wo sie sich verstecken können. In Gefangenschaft können Degus fünf bis sieben Jahre leben. Sie sind tagaktiv und ernähren sich von Heu und frischem oder getrocknetem Gemüse wie Porree, Selerie oder Petersilienwurzel. Achtung – diese Tiere neigen zu Diabetes. Sei also sehr vorsichtig, wenn du ihnen die Nahrung selbst zusammenstellst.

Ratte

Ratten sind sehr pflegeleicht und sehr einfach zu zähmen, aber leider leben sie in der Regel nicht länger als drei Jahre. Sie lieben Bewegung und müssen deswegen einen großen Käfig haben. Sie mögen keine großen Freiflächen, deswegen sollte ihr Käfig Holzetagen besitzen, sowie Schlafhäuschen, Holzleitern und Äste zum Klettern und reichlich Nistmaterial wie Holzwolle, Papierstreifen oder Heu. Man sollte Ratten Freilauf in der Wohnung ermöglichen. Sie kommen gerne auf die Hand und haben keine Probleme mit der menschlichen Nähe. In allen Zoogeschäften gibt es Futtermischungen, die Ratten gerne essen. Ihre Nahrung kannst du mit verschiedenen Snacks bereichern, wie Kolbenhirse, frischen Früchten, Quark oder hartgekochten Eiern.



Meerschweinchen

Diese sympathische Fellnasen sehen aus wie Capybaras in Miniatur und sind mit ihnen tatsächlich auch verwandt. Auch sie müssen gleichartige Gesellschaft haben, weil sie sonst missmutig werden. Die Meerschweinchen passen ihre Aktivitätszeit an die ihres Besitzers an. Sie sind kleine Faultiere – man sieht sie öfter bem Dösen in der Sonne als am Spielen. Sie brauchen viel Platz, also biete ihnen außer einem großem Käfig auch regelmäßigen Auslauf. Gerne auch draußen, in einem eingezäunten Gehege. Meerschweinchen fressen Heu und Gras in vielen kleinen Mahlzeiten, die über den ganzen Tag verteilt sind. Pass also auf, dass sie genug zum Essen haben, wenn du sie alleine zu Hause lässt.

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